
Galerie Hunold
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48268 Greven
Monatsveranstaltung des Wirtschaftsforums Greven

„Wir brauchen starke Partner für die Innenstadt!“ Das ist die Meinung des Wirtschaftsforums Greven e.V., das zu diesem aktuellen Thema seine nächste Monatsveranstaltung organisiert. „Es ist die gemeinsame Aufgabe für Bürger und Unternehmen in den nächsten Jahren, die Zukunftsfähigkeit Grevens durch eine attraktive Entwicklung und Gestaltung der Innenstadt sicherzustellen“, betont Michael Fliß, erster Vorsitzender des Forums. Obwohl gesellschaftliche und ökonomische Veränderungen immer wieder herausforderten, biete die Grevener Innenstadt gute Voraussetzungen, um eine starke Rolle im Standortwettbewerb in der Region zu spielen.
Zum Hintergrund: In den letzten beiden Jahren haben das Wifo Greven, die Innenstadtakteure und Bürger sowie Verwaltung und Politik mit der Erarbeitung und Verabschiedung des „Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt“ die strategischen und konzeptionellen Weichen für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt gestellt. Das Land Nordrhein-Westfalen ist vom Grevener Programm für die Innenstadtentwicklung überzeugt und hat die Zusage gegeben, dass die geplanten Projekte in Greven mit erheblicher finanzieller Unterstützung des Landes umgesetzt werden können. „Jetzt kommt es darauf an, vor Ort die Vorhaben konkret auszugestalten und umsetzungsfähig zu machen“, sagt Michael Fliß. „Dazu werden starke Partner gebraucht, denn nur in engem Schulterschluss zwischen öffentlichen und privaten Akteuren kann dieses ambitionierte Programm realisiert werden.“ » Weiter lesen...
Arbeitgeber müssen für Mitarbeiter, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen arbeitsunfähig krank sind, nach § 84 Abs. 2 Satz 1 Zehntes Sozialgesetzbuch (SGB IX) ein so genanntes „betriebliches Eingliederungsmanagement“ – kurz: bEM – durchführen.
Bei der Durchführung dieses bEM hat der Betriebsrat mitzubestimmen – und braucht dafür die Namen aller Mitarbeiter, die die Voraussetzung für das betriebliche Eingliederungsmanagement erfüllen.
Der Arbeitgeber darf die Herausgabe dieser Namen nicht mit datenschutzrechtlichen Bedenken verweigern. Der Betriebsrat muss den Personenkreis kennen, für den er sich stark machen soll (BAG – Urteil vom 07.02.2012 – 1 ABR 46/10 – Pressemitteilung Nr. 10/12).
Monatsveranstaltung des Wifo zum Thema Integration von Behinderten

Nicole Wortmann vom LWL-Integrationsamt hielt einen hoch informativen und interessanten Vortrag auf der Monatsveranstaltung des Wifo.
Spannend und hoch informativ war der Hauptvortrag der Monatsveranstaltung des Wirtschaftsforums Greven e.V. trotz des recht sperrigen Themas „Integration von Menschen mit Schwerbehinderung im Arbeitsleben - als Chance begreifen“. Nicole Wortmann vom Integrationsamt des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) gelang es, das umfassende Beratungsangebot des LWL auf der gut besuchten Veranstaltung im Restaurant Eichenhof lebendig und mit vielen Praxisbeispielen unterlegt kompetent darzustellen. Die Referentin ist Sachbearbeiterin für Leistungen der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben und Sonderkündigungsschutz im LWL-Integrationsamt Westfalen.
„Wir werden weniger und älter!“ Dadurch wächst auch die Zahl der Menschen mit schwerer Behinderung im Arbeitsleben ständig an und Betriebe müssen immer mehr in die Pflicht genommen werden, » Weiter lesen...
Über die arbeitsrechtliche Zulässigkeit dieser Frage gibt es unterschiedliche Auffassungen.
Hat ein Arbeitnehmer allerdings nach 6-monatiger Betriebszugehörigkeit schon seinen besonderen Schwerbehinderten-Kündigungsschutz erlangt, darf der Arbeitgeber ihn ohne Einschränkung nach dem Bestehen einer Schwerbehinderung fragen.
Er muss nämlich wissen, ob er vor Ausspruch einer Kündigung noch die Zustimmung des Integrationsamts einholen muss. Belügt der Kündigungskandidat seinen Arbeitgeber, kann er sich im späteren Kündigungsschutzprozess wegen der wahrheitswidrigen Beantwortung einer zulässigen Frage nicht mehr auf den Sonderkündigungsschutz berufen
(BAG – Urteil vom 16.02.2012 – 6 AZR 553/10 – Pressemitteilung Nr. 12/2012).
Wifo-Greven lädt zur Monatsveranstaltung ein
Mit einem hoch aktuellen Thema, das viele Unternehmen in Greven betrifft, beschäftigt sich der Hauptvortrag auf der Monatsveranstaltung des Wirtschaftsforums Greven e.V. an diesem Freitag: „Integration von Behinderten im Arbeitsleben – Als Chance begreifen“.
Da die Zahl der behinderten Menschen im erwerbsfähigen Alter unter anderem durch die älter werdenden Belegschaften ansteigt, ist auch die Zahl der auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigten bzw. Arbeit suchenden Menschen mit körperlicher, seelischer oder geistiger Behinderung angewachsen. Unternehmen werden bei der Bereitstellung der notwendigen behindertengerechten Arbeitsplätze in die Pflicht genommen. Diese Pflicht kann aber auch als Chance für Arbeitgeber und -nehmer verstanden werden. » Weiter lesen...
Man kann nicht immer andere für alles verantwortlich machen. Es gibt Fälle, in denen man selbst denken und handeln muss.
So gehört es zum Autofahren beispielsweise unbedingt dazu, den Sicherheitsgurt anzulegen (§ 21a Abs. 1 StVO). Ein Verstoß gegen die gesetzliche Anschnallpflicht „kann hinsichtlich unfallbedingter Körperschäden zu einer Haftungsverkürzung wegen Mitverursachung führen“.
Ausnahme bei einem so genannten Zweitunfall: Ist der eigene Wagen bereits zum Stehen gekommen und schnallt sich der Fahrer ab, um sein Fahrzeug zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen, kann es ihm nicht angelastet werden, dass er den Gurt im Zeitpunkt des zweiten Unfalls nicht (mehr) angelegt hat (BGH – Urteil vom 28.02.2012 – VI ZR 10/11 – Pressemitteilung Nr. 27/2012).
Früher waren die Bosse CDU, die Arbeiter SPD. Sie, als neuer Boss der Grevener Bosse sitzen als SPD-Mann als sachkundiger Bürger im Billerbecker Rat. Ein Widerspruch oder ist das mittlerweile Normalität?
Michael Fliß: Das ist Normalität und überhaupt kein Widerspruch, das ist sogar eine logische Konsequenz. Wenn man den Gedanken der Sozialdemokratie verfolgt, dann ist Eigentum Verantwortung, vor allem Verantwortung für die Mitarbeiter. Mein Credo ist immer: Wenn es den Mitarbeitern gut geht – also in der Gesamtheit –, geht es der Gesellschaft gut. Und wenn es der Gesellschaft gut geht, geht es auch mir gut. Und: Ein Unternehmen kann letztendlich nur dann ein Geschäft machen, wenn die Menschen in die Lage versetzt werden, die vom Unternehmen produzierten Produkte zu kaufen.
Was treibt Sie überhaupt an, in der Politik mitzumischen?
Fliß: Mich hat immer die Frage der sozialen Gerechtigkeit angetrieben. Das war der Grund, warum ich in die Politik gegangen bin. Es gab in Billerbeck kommunalpolitische Dinge, die mit meinem demokratischen Verständnis nicht in Einklang zu bringen waren. » Weiter lesen...